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Sehenswürdigkeiten

In der Hansestadt Wesel gibt es viel zu entdecken. Nahezu alle Sehenswürdigkeiten sind in Gehweite vom Hotel Restaurant Kaiserhof und damit bequem zu Fuß zu erreichen. Lassen Sie Ihr Auto einfach auf unserem kostenlosen Parkplatz stehen.

Berliner Tor (50m vom Hotel Restaurant Kaiserhof)

berlinertorAls Wesel im Februar 1680 wieder an Brandenburg-Preußen fiel, plante der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm I. unverzüglich einen weiteren Ausbau der Festung Wesel. Zwischen 1702 und 1741 wurden die Arbeiten an der Festung vom Hofbaumeister Jean de Bodt geleitet. Nach seinen Plänen wurde das Berliner Tor 1718 bis 1722 im preußischen Barock errichtet. Die ausgedehnten Flügelbauten, die von der Stadtseite im Halbkreis in Pfeilerarkaden auf das Torgebäude zuführten, erinnern an das Stadtschloß von Potsdam. Sie wurden 1892 im Interesse einer zügigeren Verkehrsführung abgebrochen. Die Restaurierung von 1894/95 durch Stadtbaurat Schulze hat die Architektur des Torbaus in ihren Grundzügen erhalten. Der größte Teil des Figuren und Ornamentschmuckes ging jedoch verloren. Die Stadtseite steht heute nur noch als überdachter Mauerkubus, lediglich auf der Außenseite wurden die Figuren, Reliefs und Abschlußtrophäe 1974 in beschädigtem und verwitterten Zustand konserviert.*

111 Esel für Wesel - Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?

eselWie der Bürgermeister von Wesel heißt, weiß ein jedes Kind. Das Esel-Echo Wesels auf die Bürgermeister - Frage ist über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Diese außergewöhnliche Berühmtheit Wesels ist auf einer großen Esel – Kunstaktion im Stadtgebiet zu besichtigen, bei der 111 kunstvoll gestaltete Esel entlang des „Eselpfades'" entdeckt werden können. Die lebensgroßen Tiere aus Hartplastik sind von über 30 Künstlerinnen und Künstlern, Schulklassen, Kindergärten und Seniorenheimen aus Wesel und Umgebung gestaltet worden. Dabei haben die Kreativen kein Motiv ausgespart. Neben interessanten Stadtansichten sind u. a. auch Napoleon und Aphrodite als Esel in Wesel verewigt. So z.B. Dolly Buster und alle Bürgermeister, die seit dem zweiten Weltkrieg als erste Bürger der Stadt, die Geschicke Wesels leiteten. Zudem sind auch zahlreiche abstrakte Kunstwerke aus den Eseln entstanden. Insgesamt ein bunter Reigen mit viel Witz und Charme auf 111 Motiven.

Begeben Sie sich auf den Eselpfad

Ob mit dem Drahtesel oder zu Fuß, begeben Sie sich auf den Eselpfad durch Wesel und freuen Sie sich über die bunten Grautiere in Vorgärten, in der Innenstadt, auf Garagendächern, in Firmeneinfahrten, auf Schulhöfen, Marktplätzen oder an öffentlichen Gebäuden.

Eine Bildergalerie mit aufgeführten Motiven finden Sie auf den Seiten der Stadtmarketing Wesel und geben Ihnen einen kleinen Einblick der bunten Esel-Varianten.*

Willibrordi-Dom

williDer Willibrordi-Dom ist die alte Weseler Stadtkirche. Sie wurde in ihrem heutigen Erscheinungsbild zwischen 1501 und 1540 als spätgotische Basilika mit fünf Kirchenschiffen erbaut. Der Turm wurde in den Jahren 1477 und 1478 errichtet. Bereits vor 800 nach Christus stand an gleicher Stelle eine kleine Kirche. Diese wurde mehrfach erneuert und umgebaut. Sie unterstand in früherer Zeit dem Kloster Echternach, wo der Friesenmissionar Willibrord (gestorben 739) bestattet ist. Vor der Reformation standen in der Kirche 38 Altäre der Bruderschaften und Gilden.

Die Hansestadt Wesel war der Hauptort des Herzogtums Kleve. 1540 trat die Stadt der Reformation bei. Von 1883 bis 1896 wurde die Kirche mit Hilfe des preußischen Herrscherhauses vollständig renoviert. Erst damals wurde der geplante Chorumgang ausgeführt. Über den Eingangsportalen erinnern an diese Zeit die Standbilder des Großen Kurfürsten und Kaiser Wilhelms I.

Durch die alliierten Bombenangriffe 1945 auf Wesel wurde auch der Willibrordi-Dom erheblich zerstört. Mit dem Wiederaufbau wurde 1947 im Auftrag der Kirchengemeinde durch den "Dombauverein" begonnen. Dieser geschah im Rückgriff auf die spätmittelalterliche Ausführung durch die eigene Dombauhütte. Mit der Aufbringung des Chor-Reiters wurde der Wiederaufbau 1994 abgeschlossen.

Bei einem Rundgang durch den Dom besonders beachtenswert: Das Große Westfenster im Turm, farbig gestaltet nach einem Entwurf von Professor Vinzent Pieper. Die Neue Orgel wurde im Hohen Chor errichtet und im Herbst 2000 mit zunächst 51 (später 56 Registern) fertig gestellt. Erbaut wurde die Orgel von der Firma Marcussen & Sohn, Aabenraa / Dänemark. Die äußere Gestaltung erfolgte nach einem Entwurf von Ralph Schweitzer, Bonn. Professor Karl Straube war von 1897 bis 1902 Organist am Willibrordi-Dom. Die Heresbachkapelle, abgetrennt durch schmiedeeiserne Gitter von Kurt-Wolf von Borries, Köln. In der Kappelle zu sehen ist ein untergehängtes Rippengewölbe, ein Höhepunkt der spätgotischen Steinmetzarbeit in Deutschland, das durch die Dombauhütte re-konstruiert wurde. Hier erinnert ein Gedenkstein an den Humanisten Konrad Heresbach (1496 - 1576), der in der Kapelle begraben wurde. Ein zweites herausragendes Gewölbe ist in der Alyschlägerkapelle neben dem Nordportal zu finden.

Im Willibrordi-Dom sind etwa 50 Grabsteine zu finden, die jetzt an den Wänden angebracht sind. Sie erinnern daran, dass der Innenraum für Jahrhunderte auch Begräbnisplatz war. Die Türgriffe an den Windfängen aus Bronze mit den Themen: Altes Testament (Nordportal), Neues Testament (Südportal), Weseler Kirchensiegel (Westportal) von Eva Brinkman, Wesel.*

Spätgotisches Rathaus

rathausKeimzelle der Stadt Wesel war der Große Markt. Ausgehend von der Willibrordikirche und dem Dominikanerkloster (heute: St. Mariä Himmelfahrt) wurden stadtwichtige Entscheidungen in diesen beiden Gebäuden getroffen - bis zum Bau des spätgotischen Rathauses auf der Südseite des Marktes. Seit 1455 arbeitete man bereits in zwei nebeneinander stehenden Häusern. Die verbindende Prunkfassade im flämischen Stil erhielten beide 1476: aufwendig, filigran und platzbeherrschend - das Symbol der selbstbewussten Bürgerschaft für fast 500 Jahre.

Nach der völligen Zerstörung der Stadt 1945 gelang es erst knapp 60 Jahre später, dieses in Deutschland kunsthistorisch einmalige Gebäude wieder ins Leben und an seinen Standort zurück zu holen. Großes bürgerschaftliches Engagement über Wesel hinaus macht es möglich: Von 2008 bis 2011 rekonstruiert die Bürgerstiftung Historisches Rathaus Wesel das östlichste Gebäude dieses seltenen Baustils.*

Weitere Sehenswürdigkeiten sind:

* Quelle: Wesel Marketing GmbH